| Die häufigsten Hunde Irrtümer | |||
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Das Anspringen Der Hund ist nicht erzogen Wenn ein Hund einen Menschen anspringt heißt es meist
"der ist nicht erzogen" oder gar "der ist dominant". Oft ist es ja auch so, dass wenn ein kleiner Hund oder
sogar Welpen an einem Menschen hochspringen sie dafür belohnt und
bestätigt werden, man spricht mit ihnen, man findet das süß, nur wenn
der Hund dann mal größer geworden ist, dann wird geschimpft, obwohl er
sonst immer dafür belohnt wurde. Und gar zu behaupten der Hund sei dominant ist
eigentlich ganz fatal, denn Hunde springen an Menschen hoch um an ihre
Mundwinkel zu kommen um sie zu bei der Begrüßung zum Beispiel zu lecken.
Denn das ist eine Unterwerfungsgeste, genau das Gegenteil einer
dominanten Geste! Das Hochspringen ist ein hundetypisches Verhalten, er
macht in guter Absicht eine Unterwerfungsgeste, die vom Menschen falsch
verstanden wird. Und da der Menschenmund nicht so einfach wie ein
Hundemund zu erreichen ist, springt der Hund hoch. Als Alternative kann
man dem Hund auch beibringen an der Hand zu lecken. Wenn der Mensch dann anfängt den Hund für das Springen
anzuschreien, desto mehr versucht der Hund zu springen, denn er möchte
den wütenden Menschen beschwichtigen und so beginnt ein Teufelskreis. Der wedelt doch mit dem Schwanz, der freut sich... Schwanzwedeln - "der freut sich" Viele Menschen sind davon überzeugt, dass ein Hund,
der mit dem Schwanz wedelt sich freut und nichts anderes. Sätze wie
"guck mal, der ist lieb, der wedelt mit dem Schwanz" höre ich nur zu
oft. Leider... Natürlich wedelt ein Hund auch mit dem Schwanz, wenn
er sich freut, aber nicht nur. Es kommt immer auf die Situation an und
vor allem, muss man auch die gesamte Körpersprache des Hundes
betrachten, denn Schwanzwedeln kann sehr unterschiedlich aussehen. Es
gibt unsicheres Wedeln, angespanntes Wedeln, ängstliches Wedeln,
imponierendes Wedeln usw. Grundsätzlich gilt, dass Wedeln Aufregung und
Handlungsbereitschaft bedeutet. Der Hund ist bereit etwas zu tun und das
heißt nicht, er ist bereit, zum Beispiel Menschen freudig zu begrüßen. Das kann heißen, er ist bereit zu jagen, zu drohen, zu
imponieren, zu beschwichtigen usw. Dabei wird auch Geruch verteilt. Man
muss auch beachten, in welcher Stellung sich die Rute befindet und wie
sie sich bewegt, langsam, schnell, seitlich etc. Weiter ist dann auch wie schon erwähnt, die gesamte
Körpersprache des Hundes mit einzubeziehen.
Warum Hunde Gras fressen Es heißt wenn Hunde Gras fressen, gibt's regen. Eine
alte Bauernregel. Tatsächlich fressen Hunde aber Gras weil es ihnen
schmeckt zum Beispiel. Aber meist fressen sie Gras weil es den Stoffwechsel
und den Ausscheidungsprozess anregt. Sie lösen damit evtl. auch kleine
Verdauungsprobleme. Grashalme wickeln sich um spitze und unverdauliche
Dinge im Magen und so werden diese Dinge mit Hilfe des Grases nach außen
gebracht. Durch das Gras wird die Magensäure angeregt und Nahrung kann
besser zersetzt und ausgeschieden werden. Reicht die Magensäure dazu nicht aus, werden diese
Dinge samt dem Gras erbrochen. Das ist eine Selbstregulierung des
Körpers und danach ist meist der Säurehaushalt im Magen wieder
ausgeglichen.
Der hat doch Welpenschutz Wie oft hab ich das schon erlebt, da kommen Leute mit
ihrem Welpen freudig zu mir und meinen Hunden, weil ihr Welpe muss ja
jeden Hund begrüßen, mit ihm spielen und alle kennen lernen, da passiert
ja auch nix, denn der hat ja eh Welpenschutz! Nun ist es aber so, dass dieser so genannte
Welpenschutz in dem Sinne NICHT existiert. Er existiert schon und zwar
im eigenen Rudel, also unter den eigenen Hunden oder bei der
Mutterhündin und den Geschwistern, aber nicht bei fremden Hunden! Es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen
mögen und sogar total von ihnen genervt sind, genau wie es für alte oder
kranke Hunde die Schmerzen haben, sehr unangenehm ist, wenn das so ein
junger Spund an ihnen herum ziept und auf ihnen rumtrampelt und sie
anrempelt. Andere können
total aggressiv auf Welpen reagieren und das kann teilweise böse
enden. So eine Erfahrung sollte man dem Welpen auch ersparen.
Die machen das unter sich aus Wenn Hunde sich begegnen hört man von den Besitzern
oft "ach, das machen die schon unter sich aus" oder "das sieht schlimmer
aus als es ist"... Oft ist das auch so, aber es gibt auch hier wieder
viele Ausnahmen, wo man auf jeden Fall eingreifen sollte. Was ist nicht in Ordnung:
zu wildes Spiel sollte man nicht
zulassen und früh genug trennen, denn Spiel ist Stressig und kann ganz
schnell in Aggression umschlagen
wenn ein Hund keinen Spaß an dem Spiel
hat ==> Mobbing
wenn ein Hund gehetzt und gejagt wird
und er Angst und Stress hat ==> Mobbing
wenn ein Hund älter ist oder Schmerzen
hat ernsthafte Beißereien ==> Vorsicht, die eigene
Sicherheit ist bei Einmischung gefährdet
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